Gesund grillen

 

Gesund grillen

mit freundlicher Genehmigung von www.grillfuerst.de

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Grillen kann im Grunde entsetzlich ungesund sein. Der krebserregende Rauch, der beim Schmoren auf dem beliebten Holzkohlegrill entsteht, die verkohlte Kruste oder der viel zu hohe Fettanteil der zubereiteten Speisen, die uns wieder überflüssige Pfunde auf die Hüften zaubern: und unseren Cholesterinspiegel damit in die Höhe jagen.

Doch Grillen muss nicht gleich mit Ungesundem oder auch Körperfrust verbunden sein. Grillen kann auch gesund von statten gehen – und das ohne nur Gemüse auf das Rost zu laden, oder auf einen Elektrogrill umzusteigen.

Der schädliche Grillfavorit: der Holzkohlegrill

Eines vorweg: Der Holzkohlegrill, mag er auch bei vielen Grillfans der beliebteste sein, ist leider eine der ungesündesten Grillstationen. Besser ist man mit einem Elektrogrill oder auch einem Gasgrill bedient. Denn bei diesen entstehen schlichtweg weniger, bis gar keine schädliche Dämpfe und Stoffe, die eingeatmet werden können oder sich gar auf das Grillgut legen. Trotzdem muss man den heißgeliebten Holzkohlegrill nicht aus dem Gartenhäuschen verbannen, wenn man einige Dinge beachtet.

Die schädlichsten Stoffe entstehen, wenn der Fleischsud oder die tropfende Marinade in die glühenden Kohle geraten und dort verdampfen. Wenn es die Form des Grills also zulässt, sollte eine Grillschale benutzt werden. Ist dies nicht möglich, schafft es auch Abhilfe den Rost vorsorglich mit Alufolie zu belegen. Der Gesundheit zuliebe sollte folglich auch von einem Überguss des Grillfleisches, während des Grillprozesses, mit Bier, Soße oder anderen Flüssigkeiten abgesehen werden. Und falls Fleisch, oder auch Gemüse, durch den Rost in die Kohlen rutscht, sollte dieses sofort herausgeholt werden.

Wie, womit und was – Gesunde und ungesunde Grillbasics

Zudem gilt: Es zählt nicht nur „wie“ und „womit“ gegrillt wird, sondern auch „was“ auf dem Rost schmort. Fette Rippchen, Nackensteaks oder auch Bratwürstchen legen sich eher auf die Hüften, und machen sich so im Cholesterinwert bemerkbar, als magere Hähnchenbrustfilets, vegetarische Schnitzel oder gemischte Fleisch-Gemüsespieße. Selbstverständlich muss nicht komplett auf die beliebten Basics verzichtet werden. Dazu schmecken sie einfach zu gut. Jedoch sollte man diese nur in kleinen Mengen verzehren.

Auch die richtigen Beilagen können den Grillspaß gesunder machen. Zwar werden gegrillte Paprikaschoten, Champignons oder frische Salatbeilagen von vielen Männern nach wie vor als Frauengrillkram verschrien – aber es schmeckt, macht ebenfalls satt und ist zudem gesund. Ein gesundes Grillmahl sollte also weniger aus drei Bratwürstchen, zwei Koteletts, zwei Rippchen und drei Scheiben Kräuterbuttertoast bestehen, sondern vielleicht eher aus einem Hühnerbrustfilet, einer Bratwurst, einem Kotelett, gegrilltem Gemüse, etwas Brot und Salat. Die Mischung macht es also… und etwas mehr Bewegung am Folgetag.